Vom Postkartenbesitzer zum Millionär...
... ist so etwas überhaupt möglich? Das habe ich mich letztens gefragt, als ich eine neue Postkarte an meine Wand klebte, an der sich schon Hunderte solcher Exemplare befinden, da ich Sammler dieser bin, egal ob es sich um Landschaftsbilder, Sprüche oder lustige Motive handelt. Bisher tauschte ich sie jedoch nur in Tauschbörsen nur gegen andere Postkarten aus. Jetzt kam ich aber auf die Idee, mich zum Millionär zu tauschen oder so weit es eben geht, worüber ich Sie in meinem privaten Blog informieren möchte.
Dass das mit dem professionellen Tauschen funktioniert, zeigte bereits ein Kanadier, der mit dem Tausch einer Büroklammer in einem Tauschring anfing. Dafür bekam er einen Türknauf, für den er einen Campingkocher erhielt, dann einen Stromgenerator, einen Motorschlitten, einen Lastwagen und einen Plattenvertrag. Diesen tauschte er gegen einen Nachmittag mit Alice Cooper und eine Filmrolle gegen eine Schneekugel der Band Kiss, die an eine Person in der Gemeinde Kipling in der Provinz Sasketchavan ging. Dafür schenkte ihm der Bürgermeister ein zweistöckiges Landhaus, das der Tauschliebhaber nun behalten möchte. Wichtig ist, seine Ziele genau vor Augen zu halten, Spaß beim Tauschen zu haben und an die Wertsteigerung der Produkte zu denken.
Zudem sollte man sich bewusst sein, dass man die getauschten Artikel nicht zurückbekommt und also muss man aufpassen, dass man sie lieber nicht zu sehr ins Herz schließt. Und zudem sollte man wissen, ob man wirklich Millionär werden möchte und sich ans Märchen „Hans im Glück“ der Gebrüder Grimm zurückerinnern. Dieser tauschte den Klumpen Gold, den er als Lohn für seine Arbeit erhielt, erst gegen ein Pferd, dieses dann gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein und das Schwein gegen eine Gans. Am Ende erhielt er nur noch einen Schleifstein und einen Feldstein, wirft diese in einen Brunnen und kehrt glücklich und zufrieden, ganz ohne Ballast, nach Hause zurück. Auch, wenn man das Glück nicht in materiellen Dingen findet, beruhigt Geldbesitz doch ungemein und so tausche ich mich – hoffentlich – zum Millionär ;-)